JUGEND: FC Internationale stellt die meisten Teams im Bezirk
Auch in diesem Jahr geht der FC Internationale mit 31 Jugendteams ins Rennen und stellt erneut die größte Jugendabteilung in Tempelhof-Schöneberg.
Neben 27 Jungenmannschaften gibt es vier Juniorinnen-Teams. Möglich ist dieses großartige Angebot durch das Engagement der vielen Jugendtrainer und BetreuerInnen. Ziel ist es, die Verbandsligateams in der Klasse zu halten und mit den Landesligamannschaften eine gute Rolle zu spielen. Was am Ende möglich sein wird, kann man vor einer Saison schwer sagen. Aber zumindest die A-Jugend hat sich zum Ziel gesetzt, oben mitzuspielen, was aber nicht zuletzt davon abhängen wird, ob die Spielerdecke groß genug ist.
Um die Leistungsfähigkeit der Teams weiter zu verbessern, soll mit einem neu gestalteten Trainingsplan versucht werden, die Leistungsteams auf dem Tempelhofer Weg zu konzentrieren, um den Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern. Die Jugendleitung wird zusammen mit der sportlichen Leitung versuchen, einen noch besseren Überblick über die Potentiale der Inter-Teams zu bekommen. Ziel ist es zudem, die Spielsysteme anzugleichen.
Doch auch der klassische Breitensport wird beim FC Internationale nicht zu kurz kommen. Sechs E- und je fünf D- und F-Mannschaften zeigen, dass für alle Spielstärken Platz ist. Und natürlich wird darauf geachtet, dass die Durchlässigkeit zwischen den Teams gegeben ist. Mit der nötigen Einstellung und Entwicklungsbereitschaft können Spieler, die heute noch in der Vierten oder Fünften spielen, morgen in der Ersten oder Zweiten mitwirken. Wichtig ist für die Trainer, dass sie das Engagement und die nötige Zuverlässigkeit spüren. Gerade bei den Kleinsten kann man heute nur schwer sagen, wer später eine große "Karriere" einschlagen wird. Daher achten wir in erster Linie auch auf die Ausbildung und versuchen, die SpielerInnen nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Das sollten Eltern und andere Angehörige auch beherzigen. Trotzdem wollen die Inter-Teams natürlich gewinnen, aber eben nicht um jeden Preis.
Gern würden wir unser Angebot noch ausbauen. Gerade bei den Kleinsten ist die Nachfrage nach der WM groß. Doch leider fehlt es uns an genügend Trainern und Betreuern. Daher möchten wir alle Erwachsenen auffordern, doch einmal nachzudenken, ob und wie sie die Teams unterstützen können. Manchmal hilft es schon, die Trainer von Organisatorischem zu entlasten und für genügend Fahrer, Obst oder Getränke zu sorgen, die Trikots einzusammeln und zu waschen, die Termine zu koordinieren. Sprecht die Jugendleitung oder die Trainer an: Sie werden es euch danken.


